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Pierrot Lunaire op.21

Patricia Kopatchinskaja (Violine & Sprechgesang), Meesun Hong (Violine & Viola), Julia Gallego (Flöte), Reto Bieri (Klarinette), Marko Milenkovic (Viola), Thomas Kaufmann (Cello), Joonas Ahonen (Klavier)


Arnold Schönbergs 1912 entstandener Pierrot Lunaire besteht aus 21 kleinen Melodramen für Stimme und fünf Instrumente nach Gedichten von Albert Giraud. Schönberg wollte, dass das Stück ironisch, zart und grotesk zugleich ist, ganz in der Art von Kabarettliedern. Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die sich gelegentlich auch als Schauspielerin hervortut, hat das Werk auf vielen Bühnen der Welt gespielt, darunter in Deutschland und den USA und legt hier ihren Pierrot vor. Schönbergs Fantasie op. 47, die Klavierstücke op. 19 und Bearbeitungen von Johann Strauss’ Kaiser-Walzer, Kreislers Kleiner Wiener Marsch sowie Weberns Vier Stücke für Violine & Klavier op. 7 ergänzen das Programm.

CD sind signiert von Patricia


CD:   24.90 / 26.März

 

 

Sinfonie 7

MusicaAeterna, Teodor Currentzis


Neben der Gesamtaufnahme aller Klaviersonaten durch Igor Levit wurde im Beethoven-Jahr 2020 vor allem eine Aufnahme weltweit als neue, begeisternde Referenz gefeiert: die Neuaufnahme der weltberühmten 5. Sinfonie Beethovens durch den Dirigenten Teodor Currentzis und sein fantastisches Ensemble MusicAeterna: »Das Orchester bietet ein Höchstmaß an Verfeinerung, Maserung und klanglicher Wärme. Sehr schön, sehr tiefenscharf, sehr plastisch«, schrieb Rondo, und welche Emotionen diese Aufnahme auslösen kann, beschrieb die »Welt am Sonntag« treffend so: »Man will nach den ersten Takten alle Fenster, Türen aufreißen und raus auf die Straße rennen. Tanzen, die Sonne anbeten. Teodor Currentzis lädt uns zum revolutionären Tanz, elegant, elektrisierend, ausgefeilt in jeder Geste. Ein blitzender, trotziger Tanz in den Triumph des Menschseins. Beethoven halt«. Auch kultur radio war begeistert: »Man erlebt nicht nur eine explosive, bis ins Letzte geschliffene, sondern vor allem eine raubkatzenhaft geschmeidige Deutung. Durchaus atemberaubend.« Am 9. April 2021 wird die sehnsüchtig erwartete Aufnahme von Beethovens außergewöhnlicher 7. Sinfonie A-Dur op. 92 bei Sony Classical veröffentlicht, das mit Spannung erwartete Geschwisteralbum zu Beethovens Fünfter mit Teodor Currentzis und MusicAeterna. Aufgenommen wurden beide Sinfonien im August 2018 im Wiener Konzerthaus.
Für Currentzis ist Beethovens Siebte »im Hinblick auf ihre Form von einer Vollkommenheit wie keine andere Symphonie«. Er vergleicht ihre perfekte Struktur mit dem Parthenon in Athen, dem zentralen Meisterwerk der klassischen Architektur, dessen ausgefeilte, ideal aufeinander abgestimmte Proportionen einer höheren, spirituellen Schönheit dienen, mit der Athene, die Schutzgöttin der Stadt, gefeiert werden sollte.   

CD:   19.90
Vö :   9.4.2021

 

 

Harmonia artificiosa-ariosa (Partiten 1-7)

Les Passions de l'Ame, Meret Lüthi


Das Berner Ensemble Les Passions de l'Ame erhielt für alle seine Veröffentlichungen bei Deutsche Harmonia Mundi exzellente Besprechungen und wurde 2020 für das Album "Variety" mit einem OPUS KLASSIK ausgezeichnet. "Pulsierendes Zentrum dieser Aufnahme ist wieder einmal die Ensemble-Leiterin und Barockgeigerin Meret Lüthi, die hier mit kernigem Ton und sprühendem Temperament mühelos virtuose (weltliche) und spirituelle (geistliche) Aspekte dieser Musik miteinander verbindet. (...) Eine absolut überzeugende und abwechslungsreiche Einspielung!" schrieb Toccata zum Album "Variety" und RBB Kultur meinte: "Les Passions de l'Ame spielen mit hoher Perfektion und Leidenschaft, besonders die beiden Geigerinnen Meret Lüthi und Sabine Stoffer verdienen Bestnoten." Jetzt erscheint bei DHM die Gesamteinspielung aller sieben Partien der berühmten Sammlung "Harmonia Artificioso-Ariosa" von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) - mit Geigerin Meret Lüthi und mit Sabine Stoffer als zweite Solovioline sowie Anja-Regine Graewel als Solo-Viola. Zweifellos eine Referenz-Einspielung der sieben anspruchsvollen Triosonaten, die Bibers Virtuosität als Geiger und seinen Einfallsreichtum als Komponist zeigen.

2 CDs:   25.-
Vö      :   19.3.2021

 

 

Stabat Mater

Samuel Marino, Filippo Mineccia, Orchestre de l'Opera Royal, Marie van Rhijn


Die bildhafte, hoch emotionale Sprache des Stabat mater hat Komponisten zu allen Zeiten zu besonderen Leistungen inspiriert. Im 18. Jahrhundert schufen mit Antonio Vivaldi und Giovanni Battista Pergolesi zwei italienische Komponisten Vertonungen, die heute zu den bekanntesten und beliebtesten überhaupt gehören. Trotz mancher Gemeinsamkeiten bezüglich Tonart und Besetzung könnte die Geschichte der beiden Werke nicht unterschiedlicher sein.

Die Einspielung bei CHATEAU DE VERSAILLES wartet mit einer erlesenen Spitzenbesetzung auf: Die Solopartien werden hier von dem venezolanischen Sopranisten Samuel Mariño und dem italienischen Countertenor Filippo Mineccia übernommen. Das Besondere an Mariño ist, dass der Venezolaner nicht mit der sonst üblichen Kopfstimme singt, sondern mit seiner ursprünglichen Knabenstimme, allerdings mit der Kraft, dem Lungenvolumen und der Intonationssicherheit eines erwachsenen Mannes, wie es früher auch bei Kastraten der Fall war.

CD:   25.- / 5.3.2021

 

 

Violinkonzert Nr. 3 "Alhambra" / Le Sacre du Printemps

Isabelle Faust, Orchestre de Paris, Pablo Heras-Casado


Mehr als ein Jahrhundert nach dem epochalen Skandal der Uraufführung von »Le Sacre du printemps« am Théâtre des Champs-Élysées gehört dieses Werk längst zur Essenz des modernen sinfonischen Repertoires. Die erdverbundenen Kräfte, die Strawinsky entfesselt, haben ihre Wurzeln im heidnischen Russland. Péter Eötvös dagegen holte sich unter den Arabesken des andalusischen Palastes der Alhambra die Inspirationen für sein drittes Violinkonzert, das die Widmungsträger Isabelle Faust und Pablo Heras-Casado gemeinsam mit dem Orchestre de Paris hier in der Ersteinspielung zu Gehör bringen.

CD:   25.-
Vö :   9.4.2021

 

 

Paris

Hilary Hahn, Orchestre Philharmonique de Radio France, Mikko Franck


Hilary Hahn ist eine der innovativsten und interessantesten Künstlerrinnen unserer Zeit. Mit ihrem lang erwarteten neuen Album kehrt die dreifache GRAMMY-Preisträgerin zurück zur Deutschen Grammophon und präsentiert eine Hommage an das reiche kulturelle Erbe einer Stadt, die im Werdegang der amerikanischen Geigerin von großer Bedeutung ist.

»Auf Paris geht es um Ausdruck«, sagt Hahn, »um Emotionen, um das Gefühl, mit einer Stadt und einem kulturellen Schnittpunkt auf eine Weise verbunden zu sein, die Interpret und Hörer inspiriert. Auf dem Album wird die Stadt auf vielfältige Weise gespiegelt. Aber sie steht auch in Bezug zum Verlauf meiner Karriere. In Paris bin ich schon als Teenager aufgetreten.«bin ich schon als Teenager aufgetreten.«Die erste Idee zu Paris geht auf Hahns Zeit als artist-in-residence beim OPRF während der Saison 2018 / 19 zurück. Nach einer Aufführung von Rautavaaras Violinkonzert mit Mikko Franck im Jahr 2014 fragte sie den Dirigenten, ob sein Freund und Landsmann nicht noch ein Konzert schreiben könne. Franck und Rautavaara diskutierten Serenaden, doch die schlechte Gesundheit des Komponisten durchkreuzte die Gedanken. Rautavaara starb im Juli 2016 mit 87 Jahren. Zu Francks Überraschung zeigte ihm Rautavaaras Witwe später das Manuskript einer fast fertigen herrlich elegischen Komposition für Violine und Orchester. Die vorliegende Aufnahme entstand im Februar 20192019 bei der Welturaufführung dieses Werks in einem bewegenden Konzert, das Rautavaaras Œuvre zum letzten Mal um einen neuen Eintrag bereicherte. Neben dieser Welt-Ersteinspielung von Einojuhani Rautavaaras Deux Sérénades hat Hahn zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dessen Musikdirektor Mikko Franck auch das Poème von Ernest Chausson und das Violinkonzert Nr. 1 von Sergei Prokofjew, welches 1923 in der französischen Hauptstadt uraufgeführt wurde, eingespielt.

CD    :   27.-
2 LPs:   35.-
Vö     :   5.3.2021

 

 

Sonaten & Partiten für Violine BWV 1001-1006

Augustin Hadelich (Violine)


Die Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach (1685-1750) gehören zweifelsohne zu den bedeutendsten Werken, die für die Solo-Violine je geschrieben wurden. Der deutsch-amerikanische Geiger Augustin Hadelich – der mit Paganinis schillernden 24 Capricen 2018 sein gefeiertes Warner-Classics-Debüt gab – beweist nun mit dieser Einspielung der Bach’schen Meisterstücke erneut sein einwandfreies technisches Können und sein immenses musikalisches Ausdruckssprektrum. „Ich habe diese Werke mein ganzes Leben lang studiert und aufgeführt, und doch bieten sie immer wieder Herausforderungen,“ sagt der in den USA lebende Hadelich. „Im März 2020 kam die Musikwelt zum Stillstand. Die Zeit des Stillstands mit ihren schwierigen Emotionen und Gefühlen der Unsicherheit war der perfekte Zeitpunkt, um sich in Bachs Meisterwerke zu vertiefen und das enorme Projekt der Gesamteinspielung in Angriff zu nehmen. Ich hoffe, dass diese Musik den Zuhörern so viel geben wird, wie sie mir gegeben hat.“ Für die historisch informierte Interpretation wählte Hadelich einen Barockbogen: „Es fühlte sich befreiend an […]: Ich merkte, dass ich die Saiten mit mehr Energie anschlagen konnte, ohne dabei befürchten zu müssen, dass der Klang zu rau oder expressionistisch werden könnte.“

2 CDs:   27.-
Vö      :   9.4.2021

 

 

Violinkonzert op.61 / Violinsonate e-moll op. 82

Renaud Capucon, Stephen Hough, London Symphony Orchestra, Simon Rattle


Elgars Violinkonzert ist eines der bedeutendsten spätromantischen Konzerte und gilt als unverwechselbar nostalgisch und gemeinhin also besonders ‚englisch‘. So ist es kein Wunder, dass das Konzert nicht gerade zum Standard-Repertoire französischer Geiger gehört. „Es ist ein gewaltiges Stück“, sagt der Renaud Capuçon, „sowohl in Bezug auf seine Länge als auch auf seine großzügige musikalische Ausgestaltung.“ Die Einspielung des Konzertes – dessen (nicht-englischer) Widmungsträger niemand geringerer als Fritz Kreisler war – ist ebenso Capuçons erste Aufnahme zusammen mit Sir Simon Rattle, der hier das London Symphony Orchestra dirigiert. Als Rattle Elgars Enigma-Variationen für sein Antrittskonzert als Musikdirektor des LSO im Jahr 2017 auswählte, feierte er damit die enge historische Verbindung zwischen dem Komponisten und dem Orchester. Das LSO begleitete nicht nur Fritz Kreisler bei der Uraufführung des Violinkonzerts im Jahr 1910, Elgar wurde im darauffolgenden Jahr auch dessen Chefdirigent. Zusammen mit dem Konzert ist auf diesem Album Elgars Violinsonate zu hören, die 1919 uraufgeführt wurde. Renaud Capuçon, der die Sonate als „ein Werk von Adel und Zartheit“ bezeichnet, wird hier von einem der führenden britischen Pianisten der Gegenwart, Stephen Hough, begleitet.

CD:   25.-
Vö :   5.3.2021

 

 

Italiano

Nils Mönkemeyer, L'Arte del mondo, Werner Ehrhardt


Alle Alben vom Bratscher Nils Mönkemeyer für Sony Classical erhielten exzellente Besprechungen und kamen in die deutschen Klassik-Charts - auch aufgrund der immer interessanten Programme. Und natürlich gibt es auf seinem neuen "italienischen" Album auch Repertoire, was es so vorher noch nie für Bratsche zu hören gab. Bei so einem Album darf Musik von Vivaldi nicht fehlen, und Nils Mönkemeyer wählte für seine Aufnahme mit dem Ensemble l'arte del mondo unter Werner Erhardt zwei wunderschöne Konzerte von Vivaldi, die nicht für die Bratsche, sondern für Cello bzw. Fagott geschrieben wurden: das Fagottkonzert g-Moll RV 495 und das Violoncellokonzert g-Moll RV 416, beide brillant angelegt und von ihren lyrischen Klangfarben her perfekt zum Ausdrucksreichtum der Bratsche passend. Musik von Vivaldi spielt Mönkemeyer auch solistisch - und wählte dafür die Solo-Kadenz aus Vivaldis Violinkonzert D-Dur, RV 208 "Il Grosso Mogul", die jetzt auf der Bratsche alleinstehend wie eine eigenständige interessante Komposition klingt. Sogar zwei Weltersteinspielungen gibt es auf dem Album: zwei Solo-Stücke für Viola des heute zu Unrecht vergessenen Paganini-Lehrers Alessandro Rolla (1757-1841): "Romanza nell'Otello" und "Arpeggio Es-Dur". Von Giuseppe Tartini (1692-1770), dem Vorläufer Niccolò Paganinis, der das Spiel auf den vier Violinsaiten revolutionierte, stammen die 23 Variationen über eine Gavotte von Arcangelo Corelli, ursprünglich für die Geige geschrieben. Mönkemeyer spielt sie auf der Bratsche, begleitet vom Cembalisten von l'arte del mondo. Selten eingespielt ist auch die dreisätzige "Sonata per la Grand' Viola" von Paganini (1782-1840). Mönkemeyer fügt auch diesem Werk eine besondere Note hinzu: Er hat zwischen die Sätze eine eigene improvisierte Kadenz und ein fragiles Bratschen-Solo mit dem Titel "Di volo" vom Italiener und Paganini-Fan Salvatore Sciarrino eingefügt. Im Ergebnis ist das neue Album eine interessante Begegnung mit bekannten Komponisten Italiens, aber in ungewöhnlicher Form. Eine echte Entdeckung.

CD:   25.-
Vö :   5.3.2021

 

 

Cellosuiten BWV 1007-1012 für Theorbe

Hopkinson Smith (Theorbe)


Die Suiten BWV 1007-1010 & 1012 wurden von Hopkinson Smith arrangiert, die Suite BWV 1011 hat Bach selbst als BWV 995 für Laute eingerichtet. Diese Bearbeitung hat Smith von g-moll nach a-moll transkribiert.

2 CDs:   25.-
Vö      :   9.4.2021

 

 

Passione

Freddie de Tommaso, London Philharmonic Orchestra, Renato Balsadonna


In »Passione« geht es um die Faszination von Italien und die Begeisterung für die heroischen Tenorstimmen der Vergangenheit. Freddie De Tommaso erkundet die musikalische Landschaft der Familie seines Vaters, die aus Casamassima bei Bari in Apulien stammt – einst Teil des Königreichs Neapel. Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra, dirigiert von Renato Balsadonna, präsentiert der dreifache Preisträger des Tenor Viñas International Singing Contest verschiedene Werke großer Komponisten wie Vincenzo Bellini und Giacomo Puccini. Zu den Highlights seines Debüt-Albums zählen unter anderem Weltersteinspielungen für Orchester von Puccinis Mentia l’avviso und Sole e amore sowie eine von Salvatore Di Vittorio arrangierte Orchesterversion von Respighis Nebbie, basierend auf dessen originalem Manuskript.

CD:   25.-
Vö :   9.4.2021

 

 

The Trials of Tenducci (A Castrato in Ireland)

Tara Erraught, Irish Baroque Orchestra, Peter Whelan


Obwohl vergleichsweise weit entfernt von den musikalischen Zentren auf dem europäischen Kontinent hatte Irland im 18. Jahrhundert nicht die Randlage, die man vermuten würde. Im Gegenteil: Zahlreiche bekannte barocke und frühklassische Komponisten und Musiker, die in England wirkten, besuchten damals auch die grüne Insel. Die Liste der musikalischen Gastarbeiter und Wahliren reicht von Francesco Geminiani über Georg Friedrich Händel bis hin zu Tommaso Giordani sowie dem Starkastraten Giusto Fernando Tenducci (1736–1790). Der Letztgenannte war vielleicht der berühmteste Besucher Irlands in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Peter Whelan und das Irish Baroque Orchestra sind hier der Zeit des Kastraten in Irland auf der Spur und machen dabei großartige Entdeckungen, wie z. B. einige hochinteressante Premieren und Ausgrabungen aus der umfangreichen Musikaliensammlung der irischen Nationalbibliothek in Dublin. Den virtuosen Vokalpart in den für Tenducci geschriebenen Werken übernimmt die exzellente irische Mezzosopranistin Tara Erraught, die uns einen Eindruck von den vorzüglichen Gesangskünsten des Kastraten vermittelt.

CD:   27.-
Vö :   5.3.2021

 

 

Beethoven/Wagner/Verdi

Lise Davidsen, London Philharmonic Orchestra, Mark Elder


Lise Davidsen stellt mit ihrem zweiten Album „Beethoven – Wagner – Verdi“ gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder erneut ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Mit dem im Lockdown aufgenommenen Repertoire zollt sie Tribut an einige der großen Heldinnen der deutschen und italienischen Oper: Verdis Leonora aus La forza del destino, Cherubinis Medea und Santuzza in Cavalleria rusticana. Nicht nur die Aufnahme der Arie „Abscheulicher! Wo eilst du hin?“ von Leonore aus Fidelio, sondern auch ihr Signature-Stück, Richard Wagners fünf „Wesendonck-Lieder“, sind echte Highlights ihres neuen Albums.

CD:   25.-
Vö :   26.3.2021

 

 

Lieder "The Path of Life"

Ilker Arcayürek (Tenor), Simon Lepper (Klavier)


Geschichten erzählen mit Schubert Das neue Liedalbum von Ilker Arcayürek
Der Tenor llker Arcayürek kam als Fünfjähriger von Istanbul nach Wien. Er wurde Mozart-Sängerknabe und sang später im renommierten Arnold Schönberg Chor. 2010 wurde er Mitglied des Opernstudios Zürich: der Beginn einer internationalen Karriere. Von 2015 bis 2018 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Gastspiele führten ihn ans Teatro Real in Madrid, an die Bayerische Staatsoper und zu den Salzburger Festspielen. Liedgesang war und ist immer ein Fixpunkt seiner Sängerkarriere: So war er u.a. Erster Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst in Stuttgart und Finalist bei BBC Cardiff Singer of the World. Im Vorfeld der jüngsten Einspielung brachte Arcayürek eine glückliche Fügung mit dem marokkanischen Foto-Ku nstler Achraf Baznani zusammen. Das Bild mit dem Titel Das Unvermeidliche inspirierte den Sänger zum Programm des vorliegenden Albums The Path of Life. Ich mache keine Fotos ich erzähle Geschichten , sagt Baznani, was exakt auf die Art und Weise zutrifft, wie Arcayürek und sein Klavierbegleiter Simon Lepper gemeinsam musizieren. Bei der Konzeptionierung des Albums war ihnen wichtig, dass es nicht zu einem weiteren Best of Schubert kommt, sondern eine Geschichte erzählt wird. Das Programm besteht aus fu nf Kapiteln, die als Lebensabschnitte gesehen werden: Liebe, Sehnsucht, Suche nach innerem Frieden, Resignation, Erlösung. Verspielt und verliebt beginnt der Zyklus. Schmachtend folgt die Sektion der Sehnsucht. Liebe allein erfu llt die lyrische Figur nicht, weshalb mit Auf der Bruck der Ausbruch aus dem Dasein und die Suche nach innerem Frieden eingeleitet wird. Das lyrische Ich wandert, sucht zunächst das Glu ck in der Natur und kommt bei Lachen und Weinen und Der Wanderer zu der Erkenntnis, dass, egal wohin man sich wendet, das Glu ck nur von kurzer Dauer und nicht fassbar ist. Nach herzzerreißender Reflexion folgt der Abschied von den Freunden und dem Leben, ehe mit Des Fischers Liebesglu ck der Epilog angestimmt wird.

CD:   25.-
Vö :   3.3.2021

 

 

Die schöne Müllerin D.795

Andre Schuen (Bariton), Daniel Heide (Klavier)


Schuberts Die schöne Müllerin ist eine Bewährungsprobe für jeden Liedsänger. Der Südtiroler Bariton Andrè Schuen hat sich ihr gestellt und veröffentlicht den zeitlosen Liederzyklus als sein Debütalbum bei Deutsche Grammophon – gemeinsam mit dem Pianisten Daniel Heide. Schuen stammt aus dem ladinischen La Val (Südtirol, Italien) und wuchs dort dreisprachig auf – ladinisch, italienisch und deutsch. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seinem Gesangsrepertoire wider. Er studierte Gesang an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo er unter anderem bei den Salzburger Festspielen als Guglielmo in Così fan tutte zu sehen war. Seit über zehn Jahren arbeiten Schuen und Heide bereits zusammen - eine vertraute Intimität, die man dieser Müllerin, die in ihrer Erzählung auf Natürlichkeit im Ausdruck so angewiesen ist, bei jeder Note anmerkt. »Ich wollte mit der Aufnahme von Die schöne Müllerin nicht zu lange warten, weil Stimmen mit dem Alter gemeinhin dunkler und schwerer werden«, erklärt Schuen. »Indem ich das Werk jetzt aufnehme, wo ich noch relativ jung bin, kann ich auch noch viele helle Farben in die Musik bringen. Denn ohne sie ergibt die Müllerin für mich keinen Sinn.«

CD:   25.-
Vö :   5.3.2021

 

 

Rebirth

Sonya Yoncheva, Cappella Mediterranea


Mit ihrem neuen Album "Rebirth" spannt die Star-Sopranistin Sonya Yoncheva einen weiten Bogen von der Musik Monteverdis über Dowland und Gibbons bis hin zu Folksongs ihrer bulgarischen Heimat und einem Hit von Abba. In den letzten Jahren hat Sonya Yoncheva, die weltweit für ihre fantastische Stimme gefeiert wird, mit wichtigen Rollen wie Norma, Violetta in "La Traviata", Elisabetta in "Don Carlo" oder Tosca an den wichtigsten Opernhäusern der Welt begeistert, wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, der Bayerischen Staatsoper, der Berliner und der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und der Pariser Opéra. Sie gilt als derzeit beste Violetta (Traviata), aber ihr Repertoire ist breit gefächert. Ihre Gesangskarriere startete sie eigentlich mit Barockmusik, und bei den Salzburger Festspielen kam sie schon 2018 mit der Poppea aus Monteverdis Meisterwerk erfolgreich zu ihren barocken, gar frühbarocken Wurzeln zurück. 2020 hatte sie großen Erfolg mit einem Barock-Programm, welches die Basis für ihr neues Album ist. Auf "Rebirth", ihrem vierten Soloalbum für Sony Classical, spannt Sonya Yoncheva einen weiten, faszinierenden Bogen über mehrere Jahrhunderte - von einigen der eindringlichsten Arien der italienischen Oper des 17. Jahrhunderts, barocker Musik aus Spanien und englischen Songs von Dowland und Gibbons aus dieser Zeit zu Folksongs und Musik von Abba. Sonya Yoncheva bekennt, "bestimmte musikalische Stile sind uns in 500 Jahren überraschend nahe geblieben und haben dabei ihre emotionale Strahlkraft mit großer Einfachheit kombiniert. Ich möchte diese zeitlose Qualität hervorheben, das Gefühl der unbegrenzten Freiheit. Es ist wie ein Aufruf zur Wiedergeburt, zur Erneuerung, die die Welt dringend braucht." Programmatisch führt "Rebirth" vom Anfang der Oper aus Italien mit Musik von Monteverdi (aus "Poppea"), von Francesco Cavalli (aus der Oper "Xerse"), seiner Schülerin Barbara Strozzi und seinem Erben Alessandro Stradella nach England - zu John Dowland ("Come Again, Sweet Love") und Orlando Gibbons ("The Silver Swan") sowie zum englischen Komponisten italienischer Abstammung Alfonso Ferrabosco dem Jüngeren, dessen Vater die italienische Madrigalkunst nach England brachte. Auch aus dem barocken Spanien des 17. Jahrhunderts erklingt auf "Rebirth" selten zu hörende Musik - von Santiago de Murcia, von Thomás de Torrejon y Velazco und von José Marin. Geschickt verbindet Yoncheva die Barockmusik mit einem bulgarischen Volkslied, einem instrumentalen Stück des Spaniers Simon Diaz (1928-2014) und eine Arie aus einer modernen spanischen Oper ("El Prometeo" von Leonadro Garcia Alarcon, geb. 1976). Für den Schluss des Albums wählte Yoncheva den Abba-Song "Like an Angel Passing through my Room", den sie thematisch verwandt findet mit der Motette "Hear Me, O God" von Alfonso Ferrabosco. Begleitet wird Sonya Yoncheva bei ihrer gelungenen musikalischen Reise durch die Jahrhunderte von der der Cappella Mediterranea unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon.

CD:   25.-
Vö :   12.3.2021

 

 

Sinfonie 2

London Symphony Orchestra, Simon Rattle


Mit den wohlüberlegten Tempi, den flexiblen Rhythmen und natürlich wegen der Fülle an wunderbaren Melodien ‒ die so nur ein Rachmaninoff schreiben konnte – zählt die zweite Sinfonie heute zu den beliebtesten Orchesterwerken des Russen. Das LSO kann auf eine lange Aufführungstradition des Werks u. a. mit André Previn, Gennady Rozhdestvensky und Valery Gergiev verweisen, allerdings greift Sir Simon Rattle in diesem Konzertmitschnitt aus der Londoner Barbican Hall auf die ungekürzte Fassung des Meisterwerks zurück, das sonst meistens in vom Komponisten nur zähneknirschend geduldeten verstümmelten »Überarbeitungen« zu hören ist.

CD:   19.- / 7.4.2021

 

 

Sinfonien Wq.182 Nr.1-6 "Hamburger"

Gli Incogniti, Amandine Beyer


In den sechs Sinfonien, die Carl Philipp Emanuel Bach dem Baron van Swieten widmete, wimmelt es nur so von Geistesblitzen, was Instrumentierung und Ausdruck angeht. Frei von jeder Gefühlsduselei und grundloser Extravaganz, bereiten sie nicht nur der Wiener Klassik, sondern auch der nachfolgenden Romantik den Weg. Nachdem sie sich Haydn und den Fürsten Esterházy gewidmet haben, liegt es nahe, dass sich Armandine Beyer und Gli Incogniti nun auch diesen musikalischen Schöpfungen zuwenden, für die das aristokratische Mäzenatentum noch einmal von zentraler Bedeutung war.

CD:   25.-
Vö :   26.3.2021

 

 

Sinfonien 1-5

Maria Bengtsson, Johanna Winkel, Pavol Breslik, NDR Chor, Kammerakademie Potsdam, Antonello Manacorda


»Großartige Phrasierungskunst, mitreißend-romantischer Elan und eine wohlausgewogene Plastizität des Gesamtklangs sind da nur einige der ausgespielten Trumpfkarten. (...) Manacorda und die Kammerakademie Potsdam wissen genau, wie man Höralternativen bietet, ohne dabei den Bogen allzu sehr zu überspannen oder dafür gar auf den puren Effekt zu setzen. (...) Hier merkt man dem Team an, welches Vergnügen es ihm bereitet hat, diese Musik zu spielen.« (Rondo)

3 CDs:   29.-
Vö      :   19.3.2021

 

 

Sinfonie Nr.10 (Fassung nach Cooke)

Minnesota Orchestra, Osmo Vänskä


Gustav Mahlers Zehnte Symphonie, die nach dem Tod des Komponisten unvollendet geblieben ist, hat sowohl auf Musikwissenschaftler wie auch auf Musiker eine enorme Faszination ausgeübt - eine Art Heiliger Gral der Musik des 20. Jahrhunderts. Als sehr persönliches Werk anerkannt, geriet es zunächst in Vergessenheit, doch im Laufe der Jahre veröffentlichte Alma Mahler, die Witwe des Komponisten, immer mehr von Mahlers Skizzen.

Nach und nach wurde klar, dass er tatsächlich ein Ganzes hinterlassen hatte, eine Symphonie mit fünf Sätzen in nur skizzierter Partitur (dh auf drei oder vier Notenzeilen geschrieben). Davon hatte fast die Hälfte das Stadium eines Orchestrierungsentwurfs erreicht, während der Rest Hinweise auf die beabsichtigte Instrumentierung enthielt.

Im Laufe der Jahre haben verschiedene Vervollständigungen der »Zehnten« das Licht der Welt erblickt. Eine der am häufigsten gespielten und aufgenommenen ist die von Deryck Cooke. Cooke selbst bestand darauf, dass seine Version keine »Vollendung« des Werks sei, sondern eine funktionale Präsentation der Materialien, wie Mahler sie hinterlassen habe.

Cookes Ergänzung in der dritten Fassung von 1989 hat Osmo Vänskä für die siebte Folge seiner Mahler-Reihe mit dem Minnesota Orchestra ausgewählt, einem Zyklus, der sich durch ungewöhnliche Transparenz und Klarheit des Klangs sowie tiefgründige musikalische Konzeption auszeichnet.

CD:   27.-
Vö :   1.3.2021     

 

 

French Music for the Stage

Estonian National Symphony Orchestra, Neeme Järvi


Neeme Järvi und das Estonian National Symphony Orchestra präsentieren hier ein erlesenes Programm mit weniger bekannten Orchesterwerken aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, deren Ursprung die Bühne ist: Neben drei Opernouvertüren von Thomas, Auber und Boieldieu erklingen Léo Delibes Schauspielmusik zu Victor Hugos Drama Le Roi s’amuse (das Verdi nebenbei bemerkt als Vorlage zu Rigoletto diente) sowie das äußerst selten zu hörende einaktige Ballett Espada von Jules Massenet. Ähnlich wie Bizets Carmen besitzt es spanisches Flair und wird durch das untrügliche melodische Gespür und die Orchestrierungskunst des Komponisten zusätzlich veredelt.

CD:   25.-
Vö :   2.4.2021

 

 

Prism III

Danish String Quartet


Dies ist die dritte Folge in der fortlaufenden Prism-Reihe des Danish String Quartet, die zeigt, wie die Spektren von Bachs Fugen durch Beethovens Quartette gebrochen werden, um so neues Licht auf das Werk späterer Komponisten zu werfen. »Beethoven hatte eine grundsätzlich lineare Art der Entwicklung von Bach übernommen«, merken die Dänen an, »und alles in Myriaden von verschiedenen Farben, Richtungen und Möglichkeiten aufgelöst – ähnlich wie ein Prisma einen Lichtstrahl aufspaltet.« Hier folgt das Quartett dem Strahl von Johann Sebastian Bachs Fuge in cis-moll aus dem WTC I über Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 14, op. 131, bis zu Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1.

CD:   25.-
Vö :   12.3.2021

 

 

Fieber für Tenor & großes Orchester

Christine Rice, Stuart Skelton, BBC Symphony Orchestra, Edward Gardner


Ist Arnold Schönbergs Verklärte Nacht eine rein instrumentale Reflexion über Richard Dehmels gleichnamiges Gedicht, so stellt Oskar Frieds 1901 entstandene Komposition für Mezzosopran, Tenor und Orchester eine getreue Vertonung des Textes dar, die sich hier als perfekte Ergänzung zu Schönbergs Komposition erweist. Edward Gardner und das BBC Symphony Orchestra stellen den beiden Werken weitere österreichische Orchesterlieder aus dem frühen 20. Jahrhundert zur Seite, darunter auch Franz Lehárs selten zu hörende Tondichtung mit Singstimme Fieber aus dem Jahr 1915. Alle Werke atmen in unterschiedlicher Ausprägung ganz den Geist des Fin de Siècle.

CD:   25.-
Vö :   19.2.2021

 

 

Mozart (Werke für Oboe & Orchester)

Albrecht Mayer, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen


Albrecht Mayer widmet sein neues Projekt den unsterblichen Melodien Wolfgang Amadeus Mozarts. Sämtliche Werke wurden für Oboe, Oboe d'amore oder Englischhorn eingerichtet und / oder umgeschrieben. Herzstück des Albums wird neben dem bekannten „Exsultate Jubilate“ und „Ave verum corpus“ das Doppelkonzert (ursprünglich für Flöte und Harfe) sein, das für Oboe und Cembalo umgeschrieben wurde. Komplettiert wird das Album durch weitere musikalische Perlen, wie den Konzertarien „Non temer, amato bene“ und „Ah se in ciel, benigne stelle“. Weiterhin erklingt das Konzert für Oboe und Orchester in F Dur, welches nur als Fragment überliefert ist, in der Vollendung von Gotthard Odermatt. Ein Komponist, der bereits in der Vergangenheit eng mit Albrecht Mayer zusammengearbeitet und Auftragswerke für Ihn komponiert hat. Das Rondo in C Dur (ursprünglich für Violine und Orchester) und das anrührende Adagio aus der Gran Partita werden in diesen Neu-Bearbeitungen ein neues Hörerlebnis hervorrufen. Die Musik Mozarts ist unsterblich und Albrecht Mayer gelingt es, durch die Repertoire-Auswahl uns sein Weltklasse-Spiel an der Oboe erneut unter Beweis zu stellen! Sein Spiel verleiht den Werken die gebührende Erhabenheit und Liebe.

CD:   25.- 
Vö :   9.4.2021

 

 

Sonaten für Bläser & Klavier

Eric Le Sage (Klavier), Les Vents Francais (Emmanuel Pahud, Francois Leleux, Paul Meyer, Gilbert Audin, Radovan Vlatkovic)


Jedes der fünf Mitglieder des hochkarätig besetzten Bläserensemble Les Vents Français spielt zusammen mit dem Pianisten Eric le Sage eine Sonate, die Paul Hindemith in den dramatischen Jahren zwischen 1936 und 1943 geschrieben hat – kompakte, klare und einnehmende Werke für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Althorn. „Diese Hindemith-Sonaten sind eine große Bereicherung für das Bläserrepertoire", sagt der Oboist François Leleux. „Hindemith hat sich jedem Instrument auf ganz besondere Weise genähert, mit einem wunderbaren Gespür für seinen individuellen Klang.“

CD:   25.-
Vö :   2.4.2021     

 

 

Piazzolla Stories

Lucienne Renaudin Vary (Trompete), Richard Galliano (Akkordeon), Thibaut Garcia (Gitarre), String Quartet from Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Sascha Goetzel


Gerade mal 21 Jahre ist die französische Trompetenvirtuosin Lucienne Renaudin Vary, und nun veröffentlicht sie bereits ihr drittes Album: eine fantastische Reise in die Klangwelten des großen Astor Piazzolla, der 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. »Seine Musik hat so viele Seiten, so viele Facetten«, sagt die mehrfach preisgekrönte Solistin. »Er nahm viele Einflüsse in sich auf – und diese Hommage an ihn soll neben seinen eigenen Kompositionen auch genau diese Einflüsse zeigen.« Das Ergebnis: Piazzolla Stories – 14 Titel, die Hörer¬innen und Hörer tief in die künstlerische Welt des legendären Tango-Nuevo-Erfinders eintauchen lassen.

Johann Sebastian Bach, Alberto Ginastera, Nadia Boulanger, Niccolò Paganini, Carlos Gardel: Diese Namen scheinen aus voneinander weit entfernten Gebieten der Musik zu kommen, und doch vereinen sie sich in Piazzollas Person. Gardel war einer seiner größten Mentoren, Bach und Paganini verehrte Piazzolla als große Repräsentanten der europäischen Klassik und als Vorbilder, Ginastera als ersten Klassiker Argentiniens. Die legendäre Pariser Kompositionslehrerin Nadia Boulanger wiederum ermutigte Piazzolla, sich bei seinen Kompositionen auf seine eigenen Wurzeln zu besinnen, anstatt alte Meister zu kopieren. Und als Piazzolla all diese Elemente dann verband, hatte er den Tango Nuevo erfunden – Musik wie eine Weltsprache, in argentinischen Traditionen verwurzelt und doch universell. Mit unterschiedlichen Begleitungen vom Sinfonieorchester über das Streichquartett bis hin zur intim-konzentrierten Duobesetzung mit Akkordeon und Gitarre (Richard Galliano und Thibaut Garcia) wandert Lucienne Renaudin Vary durch dieses reiche multistilistische Terrain und wirft damit ein ganz neues Licht auf den berühmten Jubilar.

CD:   25.-
Vö :   26.2.2021

 

 

Beyond Words

Felix Klieser (Horn), Chaarts Chamber Artists


Der Sprache der Musik, den Geschichten, die sie erzählt – und das ganz ohne Worte – widmet sich Felix Klieser auf seinem neuen Album »Beyond Words«. Seinen Fokus richtet er auf die Vorstellungen, die beim Hören vor dem inneren Auge auftauchen, auf die Emotionen, die die Musik auslöst.

Für »Beyond Words« hat der Hornist verschiedene Arien von Bach, Vivaldi, Händel und Gluck ausgewählt und die jeweils ganz unterschiedlichen, in sich geschlossenen musikalischen Welten auf individuelle Weise erzählt.

Zusammen mit den Schweizer CHAARTS Chamber Artists hebt er ein Album aus der Taufe, das in neuen Arrangements ungeahnte Klänge auf dem Horn erlebbar macht.

CD:   27.-
Vö :   26.2.2021

 

 

Horn Discoveries

Sarah Willis (Horn), Kotowa Machida (Violine), Philip Mayers (Klavier), Klaus Wallendorf (Horn)


Über ihr Instrument schreibt die Solohornistin der Berliner Philharmoniker Sarah Willis: »Das Waldhorn ist bekanntermaßen schwierig zu spielen. Sie können so viel üben wie Sie wollen, es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass der Ton, den Sie in das Mundstück hineinblasen, derselbe ist, der aus dem Schallbecher wieder herauskommt, nachdem er alle Drehungen und Wendungen des Rohrs durchlaufen hat. Aber wenn alles gut geht, ist das Horn herrlich, und ich liebe es absolut, eine Hornistin zu sein, trotz aller Risiken ‒ und vielleicht sogar wegen ihnen.«

Auf Horn Discoveries demonstriert die außergewöhnliche Musikerin das erstaunlich umfangreiche Potenzial ihres Instruments mit vier Originalkompositionen: Richard Bissills Song of a New World versetzt das Horn in die Welt des Blues; Mainframe Tropics von Mason Bates mit seinem präparierten Klavier ist eine faszinierende Klangmischung, während die Willisabethan Sarahnade von Klaus Wallendorf eine augenzwinkernde Hommage an Sarah Willis selbst darstellt. Velvet Valves von David Riniker sind sechs wunderschöne Arrangements nach bekannten Repertoirestücken von Tschaikowsky, Bizet und Debussy.

CD:   27.-
Vö :   20.2.2021

 

 

Piano Songbook

Martin Stadtfeld (Klavier & Kompositionen)


Nach seinem erfolgreichen Händel-Album veröffentlicht Martin Stadtfeld mit "Piano Songbook" sein erstes Album ganz mit eigenen Bearbeitungen von Themen bekannter Klassikwerke sowie mit 10 eigenen kurzen "Piano Songs". Das Album enthält zum einen 20 kurze Stücke, die Bezug nehmen auf bekannte Melodien klassischer Werke, u.a. von Bach, Mozart, Händel, Vivaldi, aber auch von Dvorák oder Beethoven. "Es handelt sich ausschließlich um meine eigene Herzens-Musik, die aber vielen Menschen direkt zu Herzen geht", sagt Martin Stadtfeld. Ob Händels "Zadok the Priest" (die Fußball-Champions-League Hymne), Arien aus Bach-Kantaten oder von Purcell "Didos Lament", ob Melodien aus Beethovens "Eroica"-Sinfonie, ein Klavierquintett von Dvorák oder der "Marsch der Priester" aus Mozarts "Zauberflöte" - in seinen freien, bewusst kurz gehaltenen Bearbeitungen hat Stadtfeld jeweils einen bestimmten Charakter der Originalvorlage zum Ausgangspunkt für seine Kompositionen gemacht: "Ich möchte mit meiner Bearbeitung den Kern der Melodie herausarbeiten, eine gut verständliche und einfache Musik anbieten, die berührt und in der wir uns alle mit unseren eigenen Emotionen wiederfinden können." Das trifft auch auf seine eigenen "10 Piano Songs" zu, die er für dieses Album geschrieben hat: "Mit ihnen wollte ich im musikalischen Ausdruck zum Ursprünglichen zurückkehren. Angelehnt sind die kurzen Werke an alte Formen, aber auch an Motive der Natur, denn sie ist ja unser elementarer Ursprung." Martin Stadtfeld legt Wert darauf, dass die technischen Anforderungen an seine Werke so gehalten sind, dass sie zum Selberspielen auf jedem Niveau geeignet sind. Daher wird parallel zu diesem Album auch eine Noten-Ausgabe bei Schott Music erscheinen (Bestell-Nr. ED 23288/ISMN 979-0-001-21005-8).
"Piano Songs" ist im Ergebnis ein Album, welches mit bekannten und schönen Melodien in neuen Klavierbearbeitungen überrascht und in Verbindung mit Stadtfelds eigenen "Piano Songs" ein kurzweiliges, entspanntes Hörvergnügen bietet.

CD    :   25.-
2 LPs:   45.-
Vö     :   9.4.2021

 

 

The Russian Album

Lucas & Arthur Jussen (Klavier)


Das siebte Album von Lucas und Arthur Jussen bei der Deutschen Grammophon präsentiert Musik für zwei Klaviere von Rachmaninov, Stravinsky, Schostakowitsch und Arensky. 'Es ist, als würde man ein paar BMWs fahren', bemerkte der Dirigent Michael Schønwandt, nachdem er die niederländischen Brüder Lucas (26) und Arthur Jussen (22) dirigiert hatte. Trotz ihres jungen Alters sind sie seit Jahren Teil der internationalen Konzertwelt und werden sowohl von der Presse als auch vom Publikum gelobt. Nicht nur erhielten ihre Alben Platin- und Goldstatus, sie gewannen unter anderem mehrere Edison Klassiek Audience Awards. Mit dem Album geht das bereits lang geplante Vorhaben, ein Album mit einem schönen, kraftvollen und technisch anspruchsvollen russischen Repertoire aufzunehmen, nun in Erfüllung. Nicht nur die schönen Klänge bekannter russischer Komponisten, sondern auch die Kunst des russischen Malers und Kunsttheoretikers Wassily Kandinsky inspirierte die Brüder. 'Die Reflexion der Farben ist für uns die Reflexion der Musik', sagt Arthur, 'und vielleicht ist es in diesen dunklen Zeiten gut, etwas Farbe im Leben zu haben', sagt Lucas. „Das sind nicht nur zwei gute Pianisten, die gemeinsam spielen. Sie spüren das kleinste, individuelle Stückchen Interpretation des anderen." - Sir Neville Marriner

CD:   25.-
Vö :   19.3.2021

 

 

Klaviersonate h-moll

Benjamin Grosvenor (Klavier)


Das Album Liszt erscheint am 19. Februar 2021 und steht für Grosvenors bisher umfangreichste Solo-Aufnahme, die sich um die Werke des romantischen Klaviervirtuosen und Komponisten Franz Liszt dreht. Die Veröffentlichung markiert Benjamins sechstes Album auf Decca Classics, nach den preisgekrönten Chopin Piano Concertos im Jahr 2020.

 

 

Grosvenor sagt: "Decca Classics ist seit zehn Jahren mein Aufnahmehaus, und ich freue mich, dass wir unsere Partnerschaft mit dieser neuen Veröffentlichung fortsetzen. Die Musik von Liszt steht im Mittelpunkt meines Repertoires, seit ich als Kind von meinem Großvater daran herangeführt wurde. Ich wollte mit dieser Aufnahme den Komponisten in seinen verschiedenen Aspekten zeigen, einschließlich einiger seiner Originalkompositionen, aber auch die außerordentlich rekreativen Fähigkeiten zeigen, die er in seinen Transkriptionen an den Tag legte."


CD:   25.-
Vö :   19.2.2021

 

 

Cembalowerke

Rinaldo Alessandrini (Cembalo)


 Bei seiner neuen Aufnahme die er dem Klavierwerk Bachs gewidmet hat wurden von dem 1960 in Rom geborenen Cembalisten 29 kurze Werke aus dem rund 200 Stücke umfassenden Schaffen Bachs für Klavier eingespielt. Ein großer Teil der Kompositionen stammt aus den beiden Bänden des “wohltemperierten Klavier“, allerdings ist auch die Bearbeitung für Solo Cembalo der viersätzigen Sonate für Solovioline (BWV 1003) dabei. Rinaldo Alessandrini hat die Werke nach ihrer tonartlichen Verwandtschaft gruppiert und lässt sie so wie in einem dreiteiligen Spiegel in neuen Zusammenhängen erscheinen. In Rinaldo Alessandrinis Spiel begegnen wir seiner Liebe zu Detail und Nuance: hinzu kommt dass er aufgrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit seinem Ensemble Concerto Italiano der Polyphonie Bachs ungeahnte neue Qualitäten verleihen kann.

CD:   25.-
Vö :   9.4.2021

 

 

Concertos for Mallet Instruments

Evelyn Glennie (Glockenspiel, Marimba, Vibraphon, Xylophon), City Chamber Orchestra of Hong Kong, Jean Thorel


Die Perkussionistin Evelyn Glennie spielt in Ihrer neuesten Aufnahme Konzerte für Schlaginstrumente und Orchester von Alexis Alrich, Karl Jenkins und Ned Rorem. Begleitet wird Sie vom City Chamber Orchestra of Hong-Kong unter Jean Thorel.

CD:   15.-
Vö :   20.2.2021

 

 

Kantate "Membra Jesu nostri" BuxWV 75

Ensemble Correspondances, Sebastien Dauce


Sébastien Daucé und seine Musiker lassen England und Frankreich hinter sich und machen einen Abstecher in das lutherische Europa vor J. S. Bach. Man ist beeindruckt von der Ausdruckskraft dieser fein ausgearbeiteten Werke, die auch heute noch die Zuhörer zu faszinieren vermögen. Die Tonsprache von Buxtehude, Schütz und dem eher selten zu hörenden Dijkman vermischt Altes mit Neuem, ist von herber Schönheit und zeigt ganz unerwartete Anklänge an die Musik des Zeitgenossen Marc-Antoine Charpentier.

CD:   25.-
Vö :   26.3.2021

 

 

Praetorius & Italy

RIAS Kammerchor, Capella de la Torre, Katharina Bäuml, Florian Helgath


Der RIAS Kammerchor Berlin und das Ensemble Capella de la Torre erhielten exzellente Rezensionen für ihr preisgekröntes »Da Pacem«-Album (jpc 5683229) bei Deutsche Harmonia Mundi: »Die schlüssige Dramaturgie wird von einer tiefen Musikalität beseelt. (...) lebendige Interpretationen, die immer dem Geist und dem natürlichen Fluss der Sprache folgen.« (5 Sterne, FONO FORUM), »Der Chor präsentiert sich in sehr guter Verfassung, leicht und warm im Sopran, profund im Bass. Die Capella de la Torre stellt dazu das klangprächtige Fundament. Das ist große Musik.« (concerti)

Mit dem neuen Album gratulieren der RIAS Kammerchor Berlin und die Capella de la Torre dem Komponisten Michael Praetorius zum 450. Geburtstag. Geboren vermutlich am 15. Februar 1571 in Creuzburg, war Praetorius nicht nur einer der wichtigsten Komponisten seiner Zeit, sondern auch ein bedeutender Musiktheoretiker. Diese Aufnahme begleitet ihn auf eine fiktive Reise zu seinen italienischen Zeitgenossen und präsentiert Verbindendes und Gegensätzliches gleichermaßen.

Unter der Gesamtleitung von Florian Helgath kombinieren die beiden Ensembles ausgewählte Kompositionen von Praetorius mit Werken jener italienischen Komponisten, die von ihm in seinem epochalen Lehrwerk »Syntagma musicum« als Vorbilder angeführt werden. Dazu gehören solche Berühmtheiten wie Claudio Monteverdi und Giovanni Gabrieli, aber auch Komponisten wie Ludovico Viadana, Agostino Agazzari und Antonio Cifra, die es wiederzuentdecken gilt.

CD:   25.-
Vö :   19.2.2021

 

 

Stabat Mater

Giulia Semenzato, Lucile Richardot, Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi


Es ist der Wurf eines Genies, das mit 26 Jahren starb: Das Stabat Mater von Pergolesi gehört zu den Wundern der geistlichen Musik des 18. Jahrhunderts. Riccardo Minasi und die Hamburger Musiker schöpfen aus ihrer Erfahrung als »Resonanzkörper« für das alte wie für das neue Repertoire und offenbaren die erstaunliche Modernität dieses Werks; die Stimmen von Giulia Semenzato und Lucile Richardot finden dabei auf höchst bewegende Art zusammen. Als Nachklang das ergreifende Salve Regina von Joan Rossell, das lange Zeit Pergolesi zugeschrieben wurde.

CD:   25.-
Vö :   26.3.2021

 

 

Christus am Ölberge op.85

Elsa Dreisig, Pavol Breslik, David Soar, London Symphony Chorus, London Symphony Orchestra, Simon Rattle


Obwohl vom Publikum bei der Wiener Uraufführung 1803 wohlwollend aufgenommen, hat sich Beethovens einziges Oratorium Christus am Ölberg nie im Konzertsaal durchsetzen können und ist auch auf Tonträger eher stiefmütterlich behandelt worden. Für Sir Simon Rattle steht allerdings außer Frage, dass es sich hier um ein einzigartiges Werk voller Vielfalt handelt. Im Rahmen des Beethoven-Jahrs 2020 brachten das London Symphony Orchestra und der London Symphony Choir unter seiner Leitung sowie ein exzellentes Solistenensemble das Oratorium im Londoner Barbican Centre auf die Bühne – und: Wir können uns Rattles Urteil uneingeschränkt anschließen!

CD:   25.-
Vö :   20.2.2021

 

 

Requiem

Vox Luminis, Freiburger BarockConsort, Lionel Meunier


Das 2004 von Lionel Meunier gegründete Vokalensemble Vox Luminis ist längst eine zuverlässige Referenz in der Interpretation großer Werke des deutschen Barock. Das um 1692 entstandene Requiem f-Moll für 14 Stimmen von Heinrich Ignaz Franz Biber nutzt geschickt die besonderen akustischen Möglichkeiten des Salzburger Doms mit seinen vier Orgelemporen an den Kuppelpfeilern aus. Abgerundet wird das Programm durch Werke von Christoph Bernhard, Johann Joseph Fux und Johann Michael Nicolai. Diese Aufnahme markiert den Beginn einer Zusammenarbeit zwischen Vox Luminis und einem weiteren international renommierten Ensemble: dem Freiburger Barockorchester, hier in der Consort-Besetzung.

CD:   27.-
Vö :   20.2.2021

 

 

Oratorium "Jahel" (Venedig 1747)

Jenny Högström, Gunhild Lang-Alsvik, Julia Kirchner, Dina König, Mädchenkantorei Basel, Musica Fiorita, Daniela Dolci


Außerordentlich inspiriert:
Zwölf Jahre wirkte Baldassare Galuppi neben seiner Karriere als Opernkomponist auch als Maestro di coro am venezianischen Ospedale dei Mendicanti , für das er 1747 sein Oratorium Jahel komponierte. In dem Werk geht es um die biblische Heldin Jahel, die mit ihrem Mord am kanaanäischen Heerführer Sisara zur Befreiung Israels beiträgt. In der außerordentlich inspirierten Musik ist der erfahrene Opernkomponist in jeder Note hörbar. Die virtuosen, zum Teil farbig besetzten Arien zeigen, welch hohes sängerisches Niveau am Ospedale dei Mendicanti herrschte. Daniela Dolci und das Ensemble Musica Fiorita legen hier eine Repertoirebereicherung ersten Ranges in einer vorbildlichen Interpretation vor.

2 CDs:   39.-
Vö      :   20.2.2021

 

 

Iris

Karine Babajanyan, Samuele Simoncini, Ernesto Petti, David Ostrek, Nina Clausen, Chor der Berliner Operngruppe, Orchester der Berliner Operngruppe, Felix Krieger


Pietro Mascagni (1863–1945) gehört zu jenen Komponisten, von denen ein einziges Werk weltberühmt ist, das restliche Schaffen aber nahezu unbekannt. So ist seine Oper Iris nach dem Libretto von Luigi Illica, der auch die Libretti zu den Puccini-Opern wie La Bohème, Tosca und Madama Butterfly schuf. Es war Illica, von dem die Idee zu einer Japan-Oper stammte. »Exotische«, d. h. in fernen Ländern spielende, Stoffe hatten in ganz Europa Konjunktur, und besonders der Ferne Osten war gerade sehr präsent. Es war Mascagnis ausdrücklicher Wunsch, eine »originelle« Musik zu diesem besonderen Stoff zu schaffen, etwas noch nicht Dagewesenes.

Diese Einspielung mit dem Chor und Orchester der Berliner Operngruppe unter Felix Krieger ist ein live-Mitschnitt der Berliner Erstaufführung der Originalfassung aus dem Konzerthaus Berlin. 

2 CDs:   40.00
Vö      :   18.3.2021

 

 

L'Ange de Nisida

Joyce El-Khoury, David Junghoon Kim, Laurent Naouri, Vito Priante, The Royal Opera Chorus, Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden, Mark Elder


Er war der Meister der Belcanto-Oper schlechthin. Noch heute feiert das Publikum viele seiner Werke wie L’elisir d’amoreLucia di Lammermoor oder Don Pasquale. Doch trotz dieser großen Präsenz gilt Gaetano Donizetti noch immer als großer Unbekannter. Mehr als siebzig Opern enthält sein Œuvre – und darunter ist so manche, die wegen Widrigkeiten im Opernbetrieb des 19. Jahrhunderts einfach in der Schublade liegen blieb. So auch L’Ange de Nisida: 1839 komponiert, kam das Werk nicht zur geplanten Uraufführung in Paris. Dies aber nicht etwa wegen Mängeln an der Komposition, sondern wegen einer Theaterpleite. Erst 2018 erlebte die Welt die Uraufführung, nun folgt auf dem Label Opera Rara deren Livemitschnitt.

2 CDs:   27.-
Vö      :   19.3.2021

 

 

Eugene Ormandy & Philadelphia Orchestra - The Columbia Legacy (Mono-Recordings)

Rudolf Serkin, Joseph Szigeti, Gregor Piatigorsky, Robert Casadesus, Stella Roman, Enid Szantho, Frederick Nagel, Oscar Levant, György Sandor, Regina Resnik, Charles Kullman, John Brownlee, Claudio Arrau, Isaac Stern, David Oistrach, Eugene Istomin, Zino


Die über 40 Jahre dauernde Zusammenarbeit zwischen Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra gehört zu den schillerndsten und längsten Verbindungen in der Geschichte der klassischen Musik. In dieser einzigartigen Edition erscheinen auf 120 CDs sämtliche Monoeinspielungen aus der Zeit von 1944 bis 1958 für das Label Columbia. Sie spiegeln in der sich verändernden Covergestaltung auch einen wichtigen Abschnitt der Schallplattengeschichte wider. Ormandy, ein Meister orchestraler Brillanz und Klangfarben und auch als exzellenter Begleiter geschätzt, kreierte mit seinem Orchester den berühmten "Philadelphia Sound". Mit fünf Jahren war er, der eigentlich Jenö Blau hieß, der jüngste Geigenschüler der Königlichen Musikakademie von Budapest, wurde mit 17 Jahren dort zum Professor ernannt und wanderte 1921 in die USA aus, wo er seinen Namen änderte. Eugene Ormandy ist hier mit einem beeindruckenden Repertoire zu erleben: mit ausladenden Bach-Arrangements, Haydn- und Beethoven-Sinfonien, mit Brahms (Ormandys ungarischer Geigenlehrer war ein Schüler des Brahms-Freundes Joseph Joachim gewesen), über russische Meister wie Mussorgsky, Rimsky-Korsakow und Tschaikowsky oder französische Komponisten wie Saint-Saëns, Debussy und Ravel bis hin zu Richard Strauss, Ottorino Respighi, Jean Sibelius und amerikanischen Zeitgenossen wie Virgil Thomson und Aaron Copland. Zu den Solisten gehören legendäre Namen wie Claudio Arrau, Rudolf Serkin, Robert Casadesus, Nathan Milstein, Joseph Szigeti und Gregor Piatigorsky. Nicht zu vergessen ist die Rarität einer kompletten Fledermaus-Einspielung mit Kräften der MET Opera, wie Ljuba Welitsch und Richard Tucker. Allein 152 Aufnahmen erscheinen gar erstmals auf CD.

120 CDs:   339.-
Vö          :   9.4.2021

 

 

Natalie Dessay - The Opera Singer

Roberto Alagna, Cecilia Bartoli, Ian Bostridge, Patrizia Ciofi, Placido Domingo, Renee Fleming, Angelika Kirchschlager, Susan Graham, Sandrine Piau, Kiri Te Kanawa, Violeta Urmana, Rolando Villazon, Anne Sofie von Otter, Simon Keenlyside, Les Arts Floriss


Natalie Dessay ist eine schillernde Opernsängerin, aber auch eine Schauspielerin voller Intensität und Anziehungskraft, ob in der Tragödie oder der Komödie. Ihr Charisma, das sie auf den Bühnen der großen Opernhäuser der Welt und im Aufnahmestudio eingefangen hat, beleuchtet die kompletten Opern und Rezitale von Arien und Szenen in dieser Sammlung. Von Mozarts furioser Königin der Nacht bis zu Debussys rätselhafter Mélisande ... Offenbachs roboterhafter Olympia zu Strauss’ koketter Zerbinetta und Delibes’ hingebungsvoller Lakmé ... Händels quecksilbriger Cleopatra zu Donizettis ungestümer Marie und verzweifelter Lucia ... Thomas’ zerbrechlicher Ophélie zu Massenets kapriziöser Manon und Verdis leidenschaftlicher, tragischer Violetta … Natalie Dessay erweist sich als unwiderstehlich in einem Repertoire, das vier Jahrhunderte und eine Fülle von musikalischen und dramatischen Möglichkeiten umspannt.

33 CDs & 19 DVDs:   225.-
Vö                           :   26.2.2021

 

 

Joseph Szigeti - The Complete Columbia Album Collection

Joseph Szigeti


Der in Ungarn geborene Joseph Szigeti (1892-1973), ein enger Freund Bela Bartóks, gehört zweifelsohne zu den großen Geigern des letzten Jahrhunderts. „Er galt als Intellektueller unter den Violin-Virtuosen des 20. Jahrhunderts. Von Neugier getrieben, erweiterte Joseph Szigeti den Ausdrucksradius seines Instrumentes um neue Dimensionen“, hieß es über ihn im Deutschlandfunk. Auf 17 CDs finden sich seine sämtlichen Einspielungen für Columbia aus den Jahren 1940 bis 1956. Neben den klassisch gewordenen Einspielungen der Konzerte von Brahms (mit Eugene Ormandy), Beethoven (mit Bruno Walter), wie auch der Rhapsodie Nr. 1 von Bartók oder dem frühen Violinkonzert von Busoni, sind hier vor allem Kammermusikwerke zu hören. So von Bach, Händel, Beethoven, Schubert, Brahms bis Ravel, Strawinsky und Hindemith, viele davon erscheinen erstmals auf CD. Zu seinen hochkarätigen musikalischen Mitstreitern gehören hier u. a. Pablo Casals, George Szell, Fritz Stiedry, Benny Goodman, das New York Philharmonic und das Philadelphia Orchestra.

17 CDs:   79.-
Vö        :   26.3.2021

 

 

Complete Philips Recordings

Arthur Grumiaux, Egida Giordani Sartori, Christiane Jaccottet, Heinz Holliger, Herman Krebbers, Arpad Gerecz, Robert Veyron-Lacroix, Riccardo Castagnone, Istvan Hajdu, Clara Haskil, Walter Klien, Georges Janzer, Eva Czako, Claudio Arrau, Paul Crossley, D


Er ist einer der herausragenden Geigenvirtuosen des 20. Jahrhunderts: Arthur Grumiaux. Zur Feier von Grumiaux‘ 100. Geburtstag erscheint „ARTHUR GRUMIAUX Sämtliche Aufnahmen für Philips“.

Die 74 CDs umfassende Jubiläumsbox enthält emblematische Werke des Solo-, Konzert- und Kammermusikrepertoires für Violine von Bach, Mozart, Beethoven, Vivaldi, Tchaikovsky, Schubert u. a. aber auch die erstmalige Veröffentlichung von Mozarts Adagio K261 und Rondo K373 für Violine und Orchestra mit dem London Symphony Orchestra und Sir Colin Davis. Die Deluxe-Edition umfasst ein 100-seitiges Booklet mit neuen Linernotes des Musikhistorikers Tully Potter, seltene Archivfotos, Faksimiles der Originalcover sowie ein alphabetisches und chronologisches Register der aufgenommenen Werke. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg, zu einer Zeit, als Heifetz, Menuhin und Oistrakh die etablierten Stars waren, zeichnete sich Grumiaux durch eine einzigartige Kombination von Qualitäten aus: unfehlbare Raffinesse des Tons, Leichtigkeit der Ausführung, zusammen mit Ehrlichkeit und der Fähigkeit, auf jede emotionale und musikalische Subtilität zu reagieren. Der weltweite Ruhm, den der belgische Meisterviolinist erlangte, ist vor allem seinen majestätischen Aufnahmen zu verdanken, die das Ergebnis einer mehr als 20 Jahre fruchtbaren Zusammenarbeit mit Philips Records sind. Ein musikalischer Schatz, der ein Muss für alle Geigenliebhaber ist.

74 CDs:   199.-
Vö        :   19.3.2021

 

 

Claudio Abbado & London Symphony Orchestra - The Complete Deutsche Grammophon & Decca Reco

Martha Argerich, Gidon Kremer, Teresa Berganza, Ileana Cotrubas, Alfred Brendel, Rudolf Serkin, Ivo Pogorelich, Michel Beroff, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Hermann Prey, Elena Obraztsova, Margaret Price, Francisco Araiza, Nicolai Ghiaurov, London Sy


Der italienische Dirigent Claudio Abbado zählt zu den herausragendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Es war seine einzigarte Fähigkeit Töne und Musik zum Leuchten zu bringen (Deutschlandfunk Kultur), wofür er sowohl von der Presse als auch vom Publikum international gefeiert wurde. Neben seiner langjährigen Verbundenheit mit den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern war er auch lange Jahre (1979 bis 1986) Chefdirigent des Londoner Sinfonieorchesters, mit dem er über die Jahre eine reichhaltige Diskographie eingespielt hat. Die Deutsche Grammophon feiert diese langjährige außergewöhnliche Zusammenarbeit nun mit einer limitierten 46-CD Edition, die den Facettenreichtum des Dirigenten umfassend begreifbar macht. Die Symphonien von Brahms oder Mendelssohn, Opern von Verdi oder Bizet, die Klavierkonzerte von Mozart zeigen immer wieder, was für eine Persönlichkeit Claudio Abbado war. Auf den Einspielungen sind herausragende Solisten wie Martha Argerich, Rudolf Serkin, Teresa Berganza, Hermann Prey, Gidon Kremer oder Alfred Brendel zu hören. Das 104-seitige Booklet gibt in einem neu geschriebenen Einführungstext von Jon Tolansky einen Einblick in die gemeinschaftliche Arbeit.

46 CDs:   119.-
Vö        :   5.3.2021

 

 

Igor Strawinsky Edition (Warner Classics)

Patrick Gallois, Patrice Fontanarosa, Ann Murray, Anthony Rolfe Johnson, Simon Estes, Philippe Huttenlocher, Martha Argerich, Nelson Freire, Elisabeth Schwarzkopf, Geoffrey Parsons, Natalie Dessay, Violeta Urmana, Francois Simon, Marjana Lipovsek, John To


Überblickt man die an Neuerungen und Revolutionen so reiche Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, dann kommt man schnell auf eine Persönlichkeit, die alle großen Strömungen dieser Zeit vereint: Igor Strawinsky (1882-1971) legte einen so weiten künstlerischen Weg zurück wie kaum ein anderer Komponist. Von den Schülerjahren des russischen Romantikers Rimski-Korsakow über den die Kunstwelt erschütternden Skandal um sein Ballett Le Sacre du Printemps über die Erprobung des Neoklassizismus, der Verbindung von Klassik und Jazz, der Zwölfton-Atonalität, und das in allen musikalischen Gattungen: Strawinsky gilt als „Erfinder der Moderne“ und ihr erster Vollender zugleich. Aus Anlass seines 50. Todestages am 6. April 2021 veröffentlicht Warner Classics die 23 CDs umfassende Stravinsky Edition mit berühmten und entdeckenswerten Werken in hochkarätigen Referenzaufnahmen internationaler Dirigenten, Solisten und Ensembles inklusive historischer Einspielungen mit Strawinsky als Interpreten. Die enthaltenen Aufnahmen entstanden zwischen 1928 und 2019. • Drei CDs dokumentieren Strawinsky als Pianist und Dirigent eigener Werke • Fast ein komplettes Jahrhundert hochkarätiger Strawinsky-Aufnahmen (1928-2019) • Referenzeinspielungen größter Klassik-Künstler des 20. Jahrhunderts • 64-seitiges, dreisprachiges Booklet, CD-Wallets illustriert mit Gemälden von Wassily Kandinsky • Gesamtschau berühmtester und entdeckenswerter Kompositionen aller Gattungen von der Sinfonik über Vokalmusik und Bühnenmusiken bis hin zur Kammermusik, Konzerten, Klavierwerken und Transkriptionen

23 CDs:   89.-
Vö        :   12.3.2021


 

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